Sehr geehrte Unternehmerinnen, sehr geehrte Unternehmer,

die Corona-Pandemie stellt Deutschland und insbesondere unsere Firmenkunden und damit Sie vor eine große Herausforderung. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt.

Deshalb gilt für uns weiterhin:

Wir sind auch in dieser herausfordernden Situation ein zuverlässiger und starker Partner für die Unternehmen in unserer Region.

Mit dieser Sonderseite möchten wir Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, über aktuelle Meldungen, Förder- und Unterstützungsangebote und generelle Informationen für Ihren Betrieb informiert halten.

Für Fragen und Gespräche stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Matthias Martiné

Vorstand Firmenkunden

Aktuelle Meldungen

Hier finden Sie aktuelle Informationen für Unternehmen

+++ Informationen zur Anfrage von Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten +++ (Update 07.04.2020 15:20 Uhr)
+++ Unterstützung für Tourismus- und Kulturbranche +++ (09.04.2020, 16:10)

Die Corona-Epidemie hat vielen Bürgern den Urlaub und die Freizeit vermiest: Reisen abgesagt, Flüge gecancelt - ebenso wichtige Events. Die Veranstalter sind kaum in der Lage, die vielen stornierten Tickets zu erstatten. Deshalb hat das Kabinett beschlossen, dass Verbraucher statt der sofortigen Rückzahlung grundsätzlich Gutscheine erhalten sollen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

+++ Sonderzahlungen jetzt steuerfrei +++ (09.04.2020, 10:19)

Anerkennung für Beschäftigte in der Corona-Krise

In der Corona-Krise werden Sonderzahlungen für Beschäftigte bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei.

Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

+++ KfW: KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern und mit 100 Prozent Staatshaftung: +++ (07.04.2020, 14:54)

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen bald den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Das Wichtigste

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.
  • 10 Jahre Laufzeit
  • Voraussetzung: Sie haben zuletzt einen Gewinn erwirtschaftet – entweder 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre

Die KfW arbeitet mit Hochdruck daran, dass Sie den KfW-Schnellkredit schon bald beantragen können.

Wir informieren Sie an dieser Stelle über Neuerungen.

+++ BAFA: Zuschuss für Inspruchnahme von Beratungsdienstleistungen bis 4.000 EUR +++ (07.04.2020 16:06 Uhr))

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat mit Wirkung zum 03.04.2020 die Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Unternehmen, die aufgrund der Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, angepasst.

Folgende Änderungen sind wesentlich:

  • Betroffene Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung).
  • Es können bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingentes beantragt werden.
  • Die antragsberechtigten Unternehmen werden von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet.
  • Betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen.
  • Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden.
  • Bereits vor der Änderung gestellte Anträge sind von dieser Regelung nicht betroffen.
+++ Hessen: „Sonderprogramm Hessenliquidität“ jetzt verfügbar +++ (01.04.2020 18:01 Uhr)
+++ Polizei: Warnung vor FAKE-Corona-Seite (Phishing) +++ (31.03.2020 07:35 Uhr)
+++ Bundes- und Landeszuschüsse beantragbar seit dem 30.03. +++ (30.03.2020 09:05 Uhr)
+++ Sehr empfehlenswerte Corona-Checkliste für Unternehmen von der IHK +++ (27.03.2020 15:24 Uhr)
+++ GKV-Spitzenverband: Stundung der Sozialversicherungsbeiträge jetzt vereinfacht möglich +++ (26.03.2020 09:57 Uhr)
+++ Hessen: Beantragung der Corona-Soforthilfe. Detaillierte Informationen veröffentlicht +++ (25.03.2020 20:05 Uhr)
+++ KfW: Sonderprogramm 2020 jetzt verfügbar +++ (23.03.2020 17:24 Uhr)
+++ Hessen: Nur kleine Versammlungen erlaubt +++ (20.03.2020 14:40 Uhr)
+++ BMJV: Aussetzung der Insolvenzantragspflicht +++ (20.03.2020 10:57 Uhr)

Meldung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz:

„Bis zum 30.09.2020 setzen wir die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen aus. Mit diesem Schritt tragen wir dazu bei, die Folgen des Ausbruchs des Coronavirus für die Realwirtschaft abzufedern.“

- Christine Lambrecht

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten. Die Aussetzung wird voraussichtlich bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen gelten. Dies ist eine flankierende Maßnahme, die die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen unterstützen sollen.

Die beabsichtigte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht durch das BMJV bedeutet nicht, dass Unternehmen nunmehr gar keiner Insolvenzantragspflicht unterliegen würden. Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wird jedoch nur unter den folgenden Bedingungen gewährt:

- Der Insolvenzgrund beruht auf den Auswirkungen der Corona-Epidemie und

- aufgrund einer Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen eines Antragspflichtigen bestehen begründete Aussichten auf Sanierung.

Die zeitlich befristete Aussetzung der Antragspflicht soll somit dazu dienen, dem Unternehmen die Zeit zu verschaffen, die für die Abwicklung der Hilfeleistungen erforderlich ist. Werden die Staatshilfen nicht beantragt und gibt es auch sonst keine Erfolg versprechenden Sanierungsbemühungen, dürfte der Grund für die Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung entfallen. 

Unternehmen, die bereits vor Eintritt der Corona-Krise insolvenzreif waren bzw. sich bereits vor der Corona-Krise in einer Sanierung befunden haben, können nach gegenwärtigem Stand nicht auf eine Aussetzung der Insolvenzantragspflicht hoffen. 

Bei Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung empfiehlt es sich, für die Unternehmen aus rechtlichen Gründen zumindest folgendes schriftlich zu dokumentieren: (i) dass sich das Unternehmen nicht bereits vor Eintritt der Corona-Krise in einer Unternehmenskrise befunden hat, (ii) eine Liquiditätsplanung, welche die Auswirkungen der Krise abbildet, (iii) die Aufnahme ernsthafter Finanzierungs-/Sanierungsverhandlungen, z.B. Bankgespräche sowie (iv) eine Prognose über die Erfolgsaussichten der Sanierung.

+++ Bundesregierung: Einschränkung der geschäftlichen Tätigkeiten bestimmter Branchen, insb. des Einzelhandels +++ (16.03.2020 19:30 Uhr)
+++ Hotlines für Unternehmen +++ (16.03.2020 18:00 Uhr)

Hinweis:

Die auf dieser Seite dargestellten Informationen haben wir nach bestem Wissen sorgfältig zusammengetragen. Eine Haftung jeglicher Art schließen wir dennoch aus.

Informationen für Ihren Betrieb

Was Sie jetzt wissen müssen


1. Betriebliche Prävention
2. Arbeitsrechtliche Fragen
3. Behördliche Anordnung der Quarantäne
5. Wirtschaftliche Folgen/Maßnahmen der Bundesregierung

Es ist damit zu rechnen, dass es in Folge der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zu einer deutlichen konjunkturellen Abschwächung weltweit kommen wird. Welches Ausmaß und welche Dauer diese haben wird, ist derzeit nicht beurteilbar. Es besteht - in Analogie zu der Entwicklung nach anderen großen Krisen der letzten Jahrzehnte - die Hoffnung, dass sich das Wirtschaftsgeschehen und damit die Konjunktur relativ schnell wieder normalisieren dürfte, nachdem die Pandemie überwunden bzw. "im Griff" ist, also zumindest die Zahl der Neuinfizierten deutlich und valide zurückgeht. Wobei derzeit naturgemäß nicht absehbar ist, wann dies erreicht sein wird.

Aktuell spüren viele Unternehmen bereits negative Auswirkungen der Entwicklung. Ursachen sind vornehmlich die Absage von Messen und Veranstaltungen, der Rückgang der dienstlichen und privaten Reisetätigkeit, der Rückgang der Nachfrage aus dem Ausland nach deutschen Produkten (Exporte) und die Störung der hiesigen Produktion aufgrund fehlender Teilelieferungen aus dem Ausland.

In Ansehung dessen hat die Bundesregierung in den letzten Tagen ein weitreichendes Maßnahmebündel auf den Weg gebracht, um Arbeitsplätze zu schützen und Unternehmen zu unterstützen, insbesondere Firmen und Betriebe mit ausreichender Liquidität auszustatten. Bundesfinanzminister Scholz und der Bundeswirtschaftsminister Altmaier haben im Namen der Bundesregierung deutlich gemacht, dass hierfür alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden und dass genug Geld vorhanden ist, um die Krise zu bekämpfen.

Details zu den derzeit vorgesehenen Maßnahmen enthält die Pressemitteilung der Bundesregierung:

Handlungsempfehlungen

Was Sie jetzt tun können

Zur Sicherung der betrieblichen Liquidität empfehlen wir, frühzeitig bzw. umgehend Überlegungen zur mittelfristigen Liquiditätssicherung anzustellen.

Dabei sollten folgende Maßnahmen im Vordergrund stehen, also geprüft und möglichst umgesetzt werden:

  • eine Liquiditätsvorschau erstellen, die eine länger andauernde Krisensituation (beispielsweise sechs Monate) einbezieht
  • betriebliche Ausgaben mit Augenmaß temporär vermeiden oder zumindest reduzieren oder deren Zahlungen aufschieben (ggfs. unter Mitwirkung Dritter/Gläubiger/Arbeitnehmer)
  • anderweitige betriebliche und private Liquiditätsreserven zur Verfügung stellen oder zumindest deren kurzfristige Mobilisierung im Bedarfsfall vorbereiten
  • und - ganz vorrangig - die staatlichen Angebote zur Schonung der Liquidität nutzen und beantragen, nämlich:

Handlungsempfehlungen im Überblick

1. Die Nutzung des Kurzarbeitergeldes

(insbesondere bei Wegfall/Fehlen von Aufträgen), dessen Zugangsvoraussetzungen wesentlich vereinfacht wurden (u.a. Absenkung des Quorums der betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %; siehe Seite 2 der o.a. Pressemitteilung).

Zuständig bei Fragen und Beantragung (auch Online möglich) des Kurzarbeitergeldes ist die Bundesagentur für Arbeit bzw. deren regionalen Außenstellen.

Einen Überblick über das Kurzarbeitergeld gibt es hier (ACHTUNG: die neuen Erleichterungen sind hier noch nicht verarbeitet):

Ausführliche Informationen zum Kurzarbeitergeld enthält das Merkblatt (ACHTUNG: die neuen Erleichterungen sind auch hier noch nicht verarbeitet):

2. Nutzung von Steuerstundungen und Reduzierung/Entfall von Steuervorauszahlungen

Einkommen- und Körperschaftsteuer:
Auf Antrag stunden die Finanzämter bereits fällige oder in 2020 noch fällig werdende Steuerzahlungen zur Einkommens- und Körperschaftsteuer in der Regel zinsfrei bis zum 31. Dezember 2020 (für 2021 nur bei genauerer Begründung), soweit die Forderungen aufgrund finanzieller Probleme in Folge des Corona-Virus nicht geleistet werden können. Darüber hinaus kann auf Antrag auch die Höhe der individuellen Vorauszahlungen angepasst werden.
Die Finanzämter sind angewiesen, alle Anträge zügig zu prüfen und keine strengen Anforderungen zu stellen. Details finden Sie unten.

Gewerbesteuer:
Die betragliche Anpassung der Vorauszahlungen bei der Gewerbesteuer und die Stundung von Gewerbesteuerzahlungen erfolgt auf Antrag durch die jeweilige Stadt bzw. Gemeinde (i.d.R. am Sitz des Unternehmens).
Zudem können bei den Finanzämtern Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen für die Gewerbesteuer gestellt werden. 


Details finden Sie hier:

Wir empfehlen, einen Steuerberater zu kontaktieren.

3. Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen ist grundsätzlich weiterhin möglich. Im Rahmen der Corona-Krise wurde für den Monat April eine Erleichterung geschaffen. Unternehmen, welche die Stundung erhalten wollen, müssen diese formlos unter Bezug auf Notlage und § 76 SGB IV bei ihrer jeweils zuständigen Krankenkasse beantragen.

Details finden Sie hier:

4. Bedeutende Zuschuss-, Kredit- und Bürgschaftsprogramme (Hessen)
5. Grundsicherung

Kontakt

Wie wir Sie unterstützen

Rufnummern der Bundesregierung

Schnelle Hilfe bei Fragen zu Unterstützungsmaßnahmen

Unser Business-Center

Wie gewohnt für Sie erreichbar