Regionalmarkt-Leiterin Brigitte Haller

"Von der Oberliga bis nach Oberhof"

Brigitte Haller, Leiterin des Regionalmarkts Pfungstadt und ein Mensch mit vielfältigen Interessen.

Manche Menschen sind einfach gerne aktiv, sie sind immer in Bewegung, körperlich genau wie geistig. So jemand ist auch Brigitte Haller, Leiterin des Regionalmarkts Pfungstadt – Stillsitzen ist noch nie ihr Ding gewesen. Die sportbegeisterte RM-Leiterin ist im Grunde ein bodenständiger Mensch und fest in der Region verwurzelt. Von Anfang an sieht sie ihre berufliche Laufbahn bei der Volksbank, beginnt in den siebziger Jahren in Pfungstadt die Ausbildung zur Bankkauffrau. „In dem Punkt bin ich eindeutig vorbelastet durch meinen Großvater – der hat in den Fünfzigern die Filiale in Hahn der damaligen Volksbank Crumstadt aufgebaut!“, berichtet sie mit einem gewissen Familienstolz. Dem Standort, an dem sie ihre eigene Karriere gestartet hat, bleibt sie dauerhaft verbunden und ist hier nach mittlerweile vier Fusionen die Leiterin des Regionalmarkts mit Verantwortung für insgesamt sieben Filialen. Davor verbringt sie die meiste Zeit ihres Berufslebens in der Beratung oder koordiniert als Chefin rund fünfundvierzig Berater im gesamten damaligen Geschäftsgebiet. „Glücklicherweise steht die Familie voll hinter mir – meine Arbeitszeiten sind manchmal schon recht anspruchsvoll!“

Durch ihre Bodenständigkeit ist Brigitte Haller gut geerdet für zahlreiche andere Aktivitäten. Bis 1991 ist sie sechzehn Jahre lang aktive Handballerin, spielt für den TSV Pfungstadt und in Auerbach in der Oberliga. Zwischen Sport und Beruf sieht die Volksbankerin ganz klar Parallelen: „Wenn ich mit meinem Team irgendwo antrete, dann will ich auch gewinnen – das gilt auf dem Spielfeld genau wie im Leben!“ Für den Teamgeist scheint diese Einstellung auf jeden Fall gut zu sein, denn die damalige Mannschaft trifft sich noch heute wöchentlich zum Stammtisch, geht gemeinsam radeln, walken oder unternimmt jedes Jahr zusammen mindestens einen größeren Ausflug. Weil die meisten Handballdamen außerdem begeisterte Wintersportlerinnen sind, wurde irgendwann entschieden, dass man in Oberhof Magdalena Neuner beim Biathlon anfeuern will. Gesagt, getan: Ein Minibus wird gemietet und mitten im dicksten Schneegestöber über endlose Serpentinenstraßen das thüringische Wintersportgebiet angesteuert. „Wir haben zusammen schon tolle Sachen erlebt – auch einiges, über das wir mal lieber den Mantel des Schweigens breiten …“, deutet Brigitte Haller augenzwinkernd an.

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Als sie schließlich mit Handballspielen aufhört, fällt ihr natürlich sofort etwas Neues ein, um die frei gewordenen Stunden sinnvoll zu verbringen. Einige Zeit arbeitet sie nebenher in der ersten Liga als Geschäftsführerin der „Spielbetriebs GmbH“ in Ketsch. Außerdem beginnt sie eine neue „Karriere“ als Läuferin und Hundehalterin. Ihr Border-Collie-Mischling „Dobby“ ist eine intelligente Hündin, die beschäftigt werden will, „sonst wird ihr langweilig und dann stellt sie irgendwelche Sachen an“. Das Gute daran ist: So kommt auch bei der Hundebesitzerin garantiert keine Langeweile auf!