Phishing-Mails im Namen von VR

Derzeit wird eine bekannte Phishingmasche wieder verwendet, um Zugangsdaten zu Konten und ggf. auch Kreditkartendaten abzuphishen. Die Mails werden hierbei im Namen von "VR" verschickt.  

[Update 30.09.2016] In einer weiteren Welle wird eine ähnliche Version der Masche verteilt, in der auf angebliche Kontounstimmigkeiten nach einem Serverupdate hingewiesen werden. Auch hier soll der Mailempfänger auf einen Link klicken um sein Konto zu verifizieren. 

Die Masche wird seit 2013 immer wieder eingesetzt und dient dem klassischen Phishing. In diesem Jahr gab es bereits eine Welle solcher Mails, die über einen ungewöhnlich langen Zeitraum (ca. einen Monat lang) anhielt. Die aktuelle Mail fällt vor allem durch schlechtes Deutsch auf. 

Muster

Gesendet: Montag, 19. September 2016 um 17:06 Uhr
Von:
VR <news@spboms.ru>
An:
Muster@web.de
Betreff:
Ihr Volksbanken Raiffeisenbanken wurde gesperrt 

Volksbanken Raiffeisenbanken 

Guten Tag, Muster@web.de  

am 19-08-2016 wurden verschiedene Server-Updates durchgeführt, welche zwischen 03:00 und 05:00 stattfanden. In diesem Zeitraum war unser Online-Banking für Sie leider nicht erreichbar, dafür entschuldigen wir uns bei Ihnen.  

Nach den Aktualisierungen wurden auf Ihrem Konto Unstimmigkeiten bezüglich der Richtigkeit Ihrer Daten festgestellt. Wir bitten Sie daher, Ihre Daten nochmals zu verifizieren und damit Ihr Konto zu reaktivieren. 

Verifizierung durchführen (Link wurde entfernt) 

Bitte beachten Sie, dass Ihr Zugang zum Konto so lange eingeschränkt bleibt, bis Sie Ihre Identität bestätigt haben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.  

Mit freundlichen Grüßen  

Simon Langen 

Mitarbeiter Kundendialog 

Klicken Sie nicht auf die angezeigten Links

Empfänger einer solchen E-Mail sollten diese unverzüglich löschen und keinesfalls auf den angezeigten Link klicken. Sollten Sie auf den Link geklickt haben oder unsicher sein, ob sich bereits ein Trojaner auf Ihrem Computer befindet, lassen Sie sich bitte von einem IT-Spezialisten beraten. Der Rechner sollte genau untersucht und bis zur endgültigen Klärung beziehungsweise Beseitigung der Schadsoftware auf keinen Fall mehr für das Online-Banking genutzt werden.