Presse-Information

Darmstadt, 04.06.2018

Als Regionalbank für die Zukunft gerüstet

Vorstand und Aufsichtsrat ziehen positive Bilanz für 2017

Das Interesse war groß. 294 Vertreter und rund 140 Gäste konnte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Thomas Frank, zur Vertreterversammlung am 4. Juni 2018 im Darmstadtium begrüßen. Darmstadts Oberbürgermeister, Jochen Partsch, lobte in seinem Grußwort die Volksbank für ihren wirtschaftlichen Erfolg und die damit verbundene stabilisierenden Bedeutung in der Region. Beifall erntete er für seinen sich anschließenden Kurzreferat, in dem er das Auditorium an seinen Ansätzen teilhaben ließ, wie er die zunehmende Verdichtung der Stadt hinsichtlich Wohnraumverknappung und Verkehrsaufkommen angehen will.  

Marktposition gefestigt / Stabile Ergebnisentwicklung

Mit einer guten Steigerung im Kundenvolumen und nochmals gestärkten Eigenkapitalpolster blickt die Volksbank Darmstadt – Südhessen auf ein herausforderndes aber erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Die Zahlen, die Vorstandssprecher Matthias Martiné der Vertreterversammlung am 4. Juni 2018 im Darmstadtium präsentierte, belegten einmal mehr, wie wichtig die Volksbank Darmstadt - Südhessen für die Region ist. Die Kreditvergabe, die Löhne und Gehälter und die Steuern fließen alle in die Wirtschaftsleistung Südhessens, in der die Bank verwurzelt ist: 3.135 Millionen Euro an Krediten hat die Bank vergeben und über 10 Millionen Euro an Steuern gezahlt. Vereine und karitative Einrichtungen hat die Volksbank Darmstadt - Südhessen im vergangenen Jahr mit insgesamt 715.000 Euro unterstützt. Hinzu kommen Mittel in Höhe von 45.300 Euro, mit denen die Volksbank-Stiftung ,,Hoffnung für Kinder“ notleidenden Kindern im Geschäftsgebiet schnell und unbürokratisch geholfen hat. Möglich gemacht hat das ein weiterhin erfolgreiches Kundengeschäft. Im vergangenen Jahr konnte die Volksbank Darmstadt - Südhessen ihre Bilanzsumme auf einen neuen Höchstwert von über 4 Milliarden Euro steigern. Bei den Krediten gab es einen Zuwachs von 51 Millionen Euro auf 3,14 Milliarden Euro. Bei den Einlagen verzeichnete die Bank ein Wachstum von 35 Millionen Euro auf 3,25 Milliarden Euro. Besonders gefragt war das Institut als kompetenter Berater bei der Vermögensanlage. Mit einem Plus von 123 Millionen Euro wurde bei den Wertpapieranlagen der Kunden eine beachtliche Steigerung verzeichnet. Martiné betonte an dieser Stelle, dass in Anbetracht von Nullzinsen bei klassischen Anlagen immer mehr Kunden die Beimischung von Wertpapieren zur Wahrung von Renditechancen bevorzugen. Zusammen mit den bei den genossenschaftlichen Partnerinstituten verwalteten Ausleihungen und Vermögenswerten stieg das betreute Kundenvolumen um 232 Millionen Euro auf beachtliche 9,27 Milliarden Euro.

Das Jahr 2017 war laut Martiné aber dennoch herausfordernd. Niedrigzinsniveau,Regulatorik und Digitalisierung halten Geschäftsleitung und Mitarbeiter unverändert auf Trapp. Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 34,8 Millionen Euro lag der Gewinn trotz gesunkenen Zinsüberschuss infolge der anhaltenden Negativzinspolitik der EZB nahezu auf Vorjahresniveau. Ausgleichend wirkten sich im Ergebnis der gestiegene Provisionsüberschuss und die niedrigeren Verwaltungsaufwendungen. Die 92.300 Mitglieder erhalten eine Dividende in Höhe von drei Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Vertreterversammlung mehrheitlich. Das verbleibende Ergebnis nutzt die Volksbank Darmstadt – Südhessen zur Stärkung ihres Eigenkapitals. Das wirtschaftliche Eigenkapital erhöht sich damit auf 472 Millionen Euro. Mit dieser soliden Ausstattung fühlt sich die Bank gut gerüstet für die Anforderungen des Gesetzgebers und den genannten Herausforderungen des Marktes. Die Mitglieder-Vertreter zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden. Das demonstrierten sie auf der Versammlung mit eindeutigen Beschlüssen. Unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Frank haben die Vertreter den Jahresabschluss festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet.