25 Jahre Volksbank-Stiftung

„Hoffnung für Kinder“

Vor 25 Jahren wurde der Grundstein gelegt für ein bisschen mehr Glück, Gesundheit, Unterstützung, Erleichterung, Freude, Hoffnung, Spaß, Lachen und so vieles mehr im Leben von Kindern. Rund 1.100 Spendenprojekte konnten in den vergangenen Jahren realisiert werden, nahezu 1,7 Millionen Euro wurden dafür aufgewendet. Möglich war das dank der über 1,9 Millionen Euro an Spenden. Alle Spenden und Erträge kommen dabei selbstverständlich ohne Abzüge den Kindern zugute. 

 

Coronabedingt finden zum Jubiläum keine großen Feierlichkeiten statt. Dafür gibt es im Mai aber eine besondere Aktion: Die Stiftung blickt hier 31 Tage lang auf viele Projekte, Aktionen und Meilensteine zurück. 

19.05.2021 - Spende an die Kita der Stephanusgemeinde in Bensheim

Spende an die Kita der Stephanusgemeinde in Bensheim

Sausen, hüpfen und entspannen

Die evangelische Kita in Bensheim ist eine integrative Einrichtung, in der alle Kinder unabhängig von Konfession und Herkunft willkommen sind. Das pädagogische Ziel ist die Erziehung der Kinder zur Selbstständigkeit, ihnen Selbstvertrauen, partnerschaftliches Sozialverhalten und Selbstorganisation zu vermitteln. Durch die Begegnung mit Kindern aus anderen Ländern und anderer Sprache sowie mit Kindern mit und ohne Behinderung werden Berührungsängste und Vorurteile abgebaut. Um diese Entwicklung zu fördern, sehen sich die Erzieherinnen und Erzieher als Begleiter der Kinder. „Wir bieten ihnen Zuwendung und Hilfestellung in einem freundlichen und sicheren Rahmen. Hier hat jedes Kind die Möglichkeit, sein Entwicklungstempo selbst zu bestimmen“, so die Leiterin Christine Franke.

„Mit der großzügigen Spende der Stiftung können wir vor allem unsere Kinder mit erhöhtem Förderbedarf glücklich machen“, erzählt sie. So können diese dann mit neuen Fahrzeugen im Außengelände herumsausen und fröhlich auf einem Trampolin hüpfen oder in der neuen Schaukel durch die Luft fliegen.

Und auch ein Gerät für einen Snoezelen-Raum ist noch im Budget. Snoezelen dient der Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und zugleich der Entspannung. Zur Ausstattung eines solchen Raumes gehören meist unterschiedliche Lichtquellen und Projektoren, die verschiedenartige visuelle Effekte erzeugen, wie Wassersäulen, eine Farbdrehscheibe oder eine sich an der Raumdecke langsam drehende Spielkugel.

18.05.2021 - MRT-fähiges Überwachungsgerät für Kinderklinik

MRT-fähiges Überwachungsgerät für Kinderklinik

Mehr Sicherheit für kranke Kinder

Mit dem Gerät ist es zukünftig an den Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret möglich, überwachungspflichtige Kinder auch während einer MRT-Untersuchung engmaschig zu beobachten.

Der MRT-fähige Monitor ermöglicht eine lückenlose Überwachung von Kindern im MRT, die wegen ihres Alters und des daraus resultierenden Temperaments sediert werden müssen. „Außerdem können schwer kranke Kinder von der Intensivstation einer MRT-Untersuchung in unserer eigenen Klinik zugeführt werden. Dies war bis dato nicht möglich und lebensbedrohte Kinder mussten in andere Kliniken gefahren werden, in denen es eine solche Überwachungsmöglichkeit gab.

Das neue MRT-fähige Überwachungsgerät bedeutet eine große Verbesserung der Behandlungsqualität für diese Patientengruppe“, so Dr. Bernhard Lettgen. Mit dem Monitor lassen sich sämtliche Vitalparameter wiedergeben. Hierzu zählt auch eine exhalative CO2 -Messung, die es ermöglicht, Atempausen, zu denen es bei Sedierungen kommen kann, umgehend zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dies ist auch per Funk von außerhalb der MRT-Kabine möglich, sodass kein Arzt im MRT-Raum stehen muss. Hierdurch wird auch die Qualität der Untersuchung verbessert.

Dr. Bernhard Lettgen freut sich: „Insgesamt kann man sagen, dass die Patientensicherheit und die Qualität der Diagnostik durch diese Anschaffung deutlich gesteigert werden.“ Michael Mahr und Matthias Martiné zeigten sich sehr erfreut, die Zusammenarbeit mit den Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret fortzusetzen und erneut kleinen Patienten helfen zu können. „Wir unterstützen Kinder in Not in unserer Region schnell und unbürokratisch. Dieses Ziel verfolgen wir konsequent und sind für kranke und bedürftige Kinder in der Region, in der wir arbeiten, da. Das Motto unserer Stiftung ‚Wir machen Kinder ein bisschen glücklicher‘ ist für uns Anreiz, Gutes zu tun“, so der Vorsitzende der Stiftung Matthias Martiné. „Aufgrund eines außergewöhnlich hohen Spendeneingangs im Jahr 2018 sind wir auch bestrebt, diese Gelder zügig auszugeben.“

17.05.2021 - Unterstützung der Arbeit des Kinderschutzbundes

Unterstützung der Arbeit des Kinderschutzbundes

Therapeutische Hilfe für Kinder

Es ist eine fröhliche Stimmung in der Gernsheimer Straße 20 in Groß-Gerau. In dem roten Klinkersteinbau sitzt der Kreisverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Auf Grund der stetig steigenden Nachfrage wird Verstärkung für das Beratungsteam gesucht. Claudette Walther und Wolfgang Thomat vom ehrenamtlich arbeitenden Vorstand, dem noch Elke Anthes und Lothar Marx angehören, sowie die beim Kinderschutzbund angestellten Psychologinnen Marianne Walther und Silke Latscha, führen das Vorstellungsgespräch.

Der eigentliche Anlass für einen Besuch beim Kinderschutzbund ist im Normalfall leider weniger erfreulich. Von Angst vor der Schule, Problemen in der Entwicklung, Scheidungen bis hin zum sexuellen Missbrauch reicht das Spektrum, in dem rund 200 Familien Jahr für Jahr beraten werden. Die ratsuchenden Familien leben im gesamten Kreis Groß-Gerau. Rund die Hälfte kommen auf eigene Initiative zum Kinderschutzbund, andere Fällen werden zum Beispiel vom Jugendamt oder Schulen überwiesen. Dabei kann in 40 Prozent der Fälle schon mit ein bis drei Kontakten geholfen werden, in anderen Fällen reicht die Therapie über 20 Kontakte hinaus.

„Kinder spielen ihre Probleme oder das, was sie beschäftigt, eher als dass sie direkt darüber sprechen“, erklärt Diplom-Psychologin Marianne Walther. Daher wirkt der Beratungsraum auch wie ein großes Kinderzimmer mit Puppen, Werkbank und Puppenhaus. Die Kinder können hier spielen, malen und werken. Die Therapien finden oft nicht allein mit den Kindern statt. Eltern, unbeteiligte Geschwister, andere Verwandte oder auch Erzieher werden zu den Gesprächen eingeladen. „Wir möchten die Kompetenz der Eltern stärken, damit sie ihre Kinder in ihrer Entwicklung besser begleiten und unterstützen können“, so Marianne Walther.

Neben den Einzeltherapien bietet der Kinderschutzbund viele Gruppenangebote wie Erziehungskurse, einen sogar in türkischer Sprache, eine psychologische Beratung für Kinderbetreuungseinrichtungen und den eigenen Kindergarten „Flohkiste“. Die zweite Vorsitzende Claudette Walther berichtet, wie wichtig Spenden für den Kinderschutzbund sind: „Die Finanzierung erfolgt nur zu zwei Drittel aus öffentlichen Geldern. Ein Drittel unseres Etats muss durch Spenden gedeckt werden, mit denen unter anderem die drei fest angestellten Diplom-Psychologinnen bezahlt werden. Das Engagement der Stiftung „Hoffnung für Kinder“, als unser größter und treuester Spender, ist daher unheimlich wichtig.“

16.05.2021 - „Verein der Köche“ verkauft Leckereien zu Gunsten der Stiftung

„Verein der Köche“ verkauft Leckereien zu Gunsten der Stiftung

Kochen für Kinder in Not

Köstlicher Duft zieht aus dem Hof des Handwerksmuseum auf dem Sandböhl. Der Verein der Köche lädt zu einem kulinarischen Erlebnis ein. In ihrer mobilen Küche bereiten die Köche den guten Spargel aus dem Gerauer Land zu. Der Verein ist bei allen Veranstaltungen der Stadt Groß-Gerau, wie beim Fest der Vereine, aktiv dabei und sorgt mit kulinarischen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl.

Besonderen Charakter hatte aber diese Koch-Aktion (die Idee stammt von Hans-Werner Kabey, Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Groß-Gerau), denn der Erlös kam „Hoffnung für Kinder“ zugute. „Kochen ist unsere Leidenschaft und wenn wir mit unserem Essen nicht nur kulinarisch Freude bereiten, sondern auch noch Kinder glücklich machen, sind wir alle mit großem Elan dabei.“

15.05.2021 - Malwettbewerb der Stiftung

Malwettbewerb der Stiftung

Was mich glücklich macht

Steffi, 11 Jahre alt, ist glücklich, wenn sie mal Schokolade und Bonbons essen darf. Glück kann so vielfältig sein. Das zeigen die Bilder von Schülerinnen und Schülern der Goetheschule, der Schillerschule, der Astrid-Lindgren-Schule und der Helen-Keller-Schule.

Die Kunstwerke sind im Rahmen eines Malwettbewerbs zum Thema „Das macht mir Freude, das macht mich glücklich“ entstanden. 12 Bilder nehmen einen besonderen Platz ein. Aus der Vielzahl der Einsendungen wurden sie für den Kalender 2009 der Stiftung „Hoffnung für Kinder“ ausgewählt und während einer feierlichen Ausstellungseröffnung prämiert.

Voller Stolz nehmen Steffi und die andern elf Sieger ihre Preise entgegen. Insgesamt waren 32 Bilder einen Monat lang im Kundenbereich der Groß-Gerauer Volksbank am Sandböhl in Groß-Gerau zu bewundern und begeisterten sämtliche Betrachter.

14.05.2021 - Stiftung spendet der Kinder- und Jugendpsychiatrie Riedstadt einen Maulesel

Stiftung spendet der Kinder- und Jugendpsychiatrie Riedstadt einen Maulesel

Jimmy, der beliebte Co-Therapeut

Ganz vorsichtig geht Moritz auf Jimmy zu. Normalerweise ist er sehr zurückhaltend und in sich gekehrt, aber bei Jimmy ist das anders. Moritz, der in seinen ersten Lebensjahren viel Leid erfahren musste, strahlt den Muli an und streichelt ihn. Traumata werden bei Kindern durch Ereignisse wie Unfälle, Katastrophen oder gewalttätige, psychisch kranke und alkoholabhängige Eltern verursacht.

Wie Moritz geht es vielen Kindern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Riedstadt. Sie leiden unter Symptomen wie Kontaktarmut, vermindertes Selbstwertgefühl, Ängstlichkeit, Antriebsarmut, Aggressivität oder Hyperaktivität.

„Diese Verhaltensweisen können durch die emotionale Kontaktaufnahme mit dem Tier positiv beeinflusst werden“, so die Diplom-Sozialpädagogin Claudia Schnell. Sie erklärt, dass Jimmy quasi als Co-Therapeut zu sehen sei, er nehme jeden so an, wie er ist. Darüber freut sich Moritz und lacht. Er hat seinen neuen Therapeuten sofort ins Herz geschlossen und wird hoffentlich bald wieder unbeschwert Kind sein können.

13.05.2021 - Übergabe einer Kletterwand an die Goetheschule

Übergabe einer Kletterwand an die Goetheschule

Kinder klettern in der Schule hoch hinaus

Im September fand in der Goetheschule Groß-Gerau (Schule für Lernhilfe) ein Spielfest für die Mittelstufe statt. Anlässlich dieses Spielfestes wurde der Schule das Zertifikat „Sucht- und Gewaltprävention“ des Hessischen Kultusministeriums übergeben und die von der Stiftung „Hoffnung für Kinder“ angeschaffte Boulderwand offiziell eingeweiht.

Mit dieser Kletterwand ist der Schulhof der Goetheschule interessanter und abwechslungsreicher, da mit dem Klettern – gerade für die lernschwachen Schülerinnen und Schüler – ein guter Ausgleich zum Lernen und Stillsitzen geschaffen werden kann.

Hans-Peter Born und Petra Raiß waren vor Ort, und der Stiftungsvorsitzende wagte sich sogar selbst ans Klettern. Die Wand animiert dazu, horizontale, durch farbliche Haltesteine gekennzeichnete Wegstrecken zu bezwingen.

12.05.2021 - Ein Fahrrad für Maren

Ein Fahrrad für Maren

Ein Herzenswunsch geht in Erfüllung

Mit leuchtenden, vor Freude strahlenden Kinderaugen und einem Lächeln über das ganze Gesicht verteilt – so fuhr die kleine Maren ganz stolz mit ihrem neuen Fahrrad Anfang November 2010 in der Hofeinfahrt ihres Zuhauses Petra Raiß, Beauftragte der Stiftung, entgegen.

Durch eine längere Zwangslage während der Schwangerschaft hat Maren von Geburt an körperliche Entwicklungsverzögerungen und kann nur mit Hilfsmitteln laufen. Durch viele fördernde Therapiemaßnahmen, die Maren seit ihrer Geburt in Anspruch nimmt, sind Fortschritte jedoch feststellbar. Als eine weitere, spielerische Förderung für zu Hause wollten die Eltern von Maren gerne ein spezielles Fahrrad anschaffen. Das Therapierad hat eine Beckenpelotte, ein neigungsverstellbares System, das das Mädchen auf dem Rad stabilisiert.

Die Krankenkasse hatte die Kosten für ein Therapiefahrrad jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass das Mädchen noch zu klein zum Fahrradfahren sei. Die Mutter der kleinen Maren schilderte jedoch, dass Fortschritte aufgrund der angewendeten Therapiemaßnahmen deutlich zu erkennen seien und dass Maren auf einem vorab ausgeliehenen Probefahrrad ohne große Hilfestellung und mit sehr viel Freude fast allein fahren konnte. Seither wünscht sich das Mädchen ihr eigenes Rad zum Fahren.

Gerne unterstützte die Stiftung „Hoffnung für Kinder“ die kleine Maren bei diesem Herzenswunsch. Nach Abstimmung mit Marens Eltern bleibt das Therapiefahrrad sogar für andere Kinder im Eigentum der Stiftung. Die Eltern werden es, wenn Maren für das Fahrrad zu groß wird und es dann nicht mehr fahren kann, der Stiftung wieder zur Verfügung stellen, damit auch anderen Kindern in einigen Jahren damit geholfen werden kann.

 

Brief von Maren zu 25 Jahre "Hoffnung für Kinder":

Liebe Stiftung "Hoffnung für Kinder",

meine Eltern und ich möchten Ihnen auf diesem Weg zu Ihrem 25 jährigen
Bestehen gratulieren.

Ich weiß, aus Erzählung von meinen Eltern, dass die Zusammenarbeit mit Frau Raiß im Jahr 2010 sehr angenehm und unkompliziert war. Damals hat die Krankenkasse das Therapiefahrrad für mich abgelehnt. Ihre Stiftung hat mir dann das Therapie-fahrrad zur Verfügung gestellt. Endlich durfte ich, wie alle anderen Kinder, Fahrrad fahren lernen.

Insgesamt sechs Jahre, bis es mir dann zu klein wurde, durfte ich das Therapie-fahrrad behalten. Dann gaben wir es der Stiftung zurück und hofften, dass sich ein anderes Kind genauso unterstützt damit fühlt.

Als ich in der vierte Klasse der Grundschule den Fahrradführerschein machen durfte, bekam ich, dann von der Krankenkasse, ein größeres Therapiefahrrad. Dieses mal ein Liegefahrrad

Das Fahrrad fahren macht mir immer noch total viel Spaß. Außerdem ist es zur Verbesserung meiner körperlichen Beeinträchtigungen sehr förderlich.

Ich bin jetzt fast 14 Jahre alt und gehe in die Realschule. Nächstes Schuljahr werde ich meinen Realschulabschluss machen. Danach möchte ich, wenn alles klappt, auf das Gymnasium wechseln um dort das Abitur zu machen

Nochmals danke für alles!

Maren

 

11.05.2021 - Weihnachtsausflug der Stiftung

Weihnachtsausflug der Stiftung ins Varieté „Da Capo“

Atemberaubende Seilakrobatik mit verbundenen Augen

Am 16. Dezember 2010 lud die Stiftung wieder 180 Kinder zu einem tollen Ausflug in der Vorweihnachtszeit ein. Mit vier Bussen war dieses Mal „Da Capo“ in Darmstadt das Ziel. Im bestaunten Varietézelt wurde das Programm „Cult“ aufgeführt, das die Kinder samt Lehrerinnen und Lehrern mit einer spannenden und aufregenden Darbietung über zwei Stunden lang fesselte.

Nach einer Tanz- und Musikgruppe folgte eine atemberaubende Seilakrobatik mit verbundenen Augen, gefolgt von einem ausdrucksstarken Paartanz, einer wirbelnden Jonglage, Trapezkünstlern, Paarakrobatik, einem Duo am Vertikalseil, einer Schlangenfrau und Einradakrobatik. Spannender Höhepunkt waren drei Trapezkünstler, die hoch unter der Zeltkuppel Saltos und atemberaubende Kunststücke vorführten. Zum Abschluss tanzte das ganze Ensemble in einem riesigen Springseil.

Zugaberufe und donnernder Applaus waren der Lohn für die jungen, engagierten und professionellen Künstlerinnen und Künstler, die auch den mitgereisten Erwachsenen eine Auszeit vom Alltag boten. Abschließend erhielten die begeisterten Kinder der Groß-Gerauer Goetheschule und Astrid-Lindgren-Schule, der Schillerschule Gernsheim und der Helen-Keller-Schule Rüsselsheim-Königstädten noch ein Weihnachtspräsent von der Stiftung. So ging ein Tag voller Spannung und Abenteuer zu Ende – und die Stiftung konnte wieder einmal ihrem Anspruch gerecht werden, Kinder ein kleines bisschen glücklicher zu machen

10.05.2021 - Auszeichnung „Stiftung des Monats“

Auszeichnung „Stiftung des Monats“

Dank für langjähriges Engagement

Seit fast 20 Jahren engagiert sich die Stiftung „Hoffnung für Kinder“. Dafür hat sie nun vom Land Hessen die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung „Stiftung des Monats“ erhalten. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat am 23. März 2015 in Darmstadt die Volksbank-Stiftung „Hoffnung für Kinder“ als Stiftung des Monats Februar 2015 ausgezeichnet.

„Die Stiftung hilft nicht nur Kindern in der Not, sie eröffnet ihnen auch neue Möglichkeiten“, sagte der Regierungssprecher. Besonders betonte er das ehrenamtliche Engagement vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank: „Sie sind es, die der Stiftung ein Gesicht geben und sie mit Leben erfüllen. Ein echter Glücksfall für die Kinder in Südhessen.“

Mit der Auszeichnung „Stiftung des Monats“ werden vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte geehrt und sollen damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement dienen. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen gegeben werden. Die Stiftungen des Monats werden auf der Homepage www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt.

09.05.2021 - Spende an den Sozialpsychiatrischen Verein

Spende an den Sozialpsychiatrischen Verein

Unbeschwerte Momente und Stabilität

Sind die Eltern psychisch krank, leiden auch die Kinder. Manche dieser oft überforderten Kinder glauben, sie müssten die Elternrolle übernehmen, andere entwickeln Schuldgefühle und fühlen sich verantwortlich für die Erkrankung der Eltern. Im Zentrum des Sozialpsychiatrischen Vereins Kreis Groß-Gerau e. V. (SPV) in Biebesheim finden diese Kinder einen Ort, der ihnen Stabilität gibt. Wie das genügsame Gewächs, das trotz wenig Nahrung blüht und gedeiht, heißt das Kinderprojekt des SPV „Kaktus“.

Die psychische Erkrankung eines Elternteils oder der Eltern führt im Zusammenleben der Familien häufig zu Problemen. Viele kennen keine festen Strukturen und sind sozial isoliert. Die Stiftung „Hoffnung für Kinder“ spendete 2.000 Euro für das freizeitpädagogische Angebot des Kinderprojekts. An zwei Nachmittagen in der Woche werden die Kinder im Grundschulalter von pädagogischen Fachkräften betreut. Besonderes Augenmerk wird daraufgelegt, dass die Kinder lernen, über die Erkrankung ihrer Eltern zu sprechen. Natürlich darf aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Bei Ausflügen oder beim Spielen und Basteln genießen die Kinder eine Unbeschwertheit, die ihnen leider viel zu oft fehlt.

08.05.2021 - Eine Spende sichert das therapeutische Angebot

Eine Spende sichert das therapeutische Angebot

Kinderschutzbund Darmstadt hilft

Das Erleben von körperlicher und/ oder seelischer Gewalt schränkt Kinder in ihrer Entwicklungsfähigkeit ein und kann langanhaltende Folgen haben. Aufgrund einer Mangelversorgung im Bereich der Kinder- und Jugendtherapie in Darmstadt und Umgebung besteht ein großer Bedarf, betroffene Kinder und Jugendliche durch therapeutische Beratung zu unterstützen, bis sie einen Therapieplatz erhalten.

Die Wartezeiten bei kassenärztlich zugelassenen Kindertherapeuten betragen in der Region mindestens ein halbes Jahr und freie Kindertherapeuten sind für Familien kaum finanzierbar. Deshalb finden in den Räumen des Kinderschutzbundes Darmstadt jede Woche drei therapeutische Beratungen für Kinder statt. Die Dauer der Beratung ist individuell und richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder, beziehungsweise der Wartezeit auf einen geeigneten Therapieplatz.

Die Kinder können so in einem geschützten Umfeld vertrauensvoll ihre Sorgen, Wünsche, Aggressionen, inneren Konflikte und Ängste äußern. Es werden altersgerechte, häufig spielerische Formen der Beziehungsaufnahme und Kommunikation gewählt. Verschiedene Angebote und Medien, wie zum Beispiel Farbe, Ton, Musik, Geschichten erzählen, Phantasiereisen oder das freie Spiel, unterstützen den Beratungsprozess. Leider kostet diese Betreuung eine Menge Geld und allein für das Jahr 2013 entstand dem Kinderschutzbund Darmstadt eine Lücke von 3.000 Euro. Damit das therapeutische Angebot erhalten bleiben kann, hat die Stiftung mit einer Spende diese Lücke geschlossen.

 

07.05.2021 - Ausflug zum Europa-Park Rust

Ausflug zum Europa-Park Rust

Stiftung schenkt Viernheimer Schülern die Eintrittskarten

Die Albert-Schweitzer-Schule in Viernheim ist eine Förderschule für Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen. In der Weihnachtszeit wurde dort emsig gebastelt, um die Kunstwerke auf einem Basar verkaufen zu können. Mit dem Erlös sollte eine Fahrt für rund 70 Schülerinnen und Schüler zum Europa-Park Rust finanziert werden. Der Gewinn reichte aber leider nur für den Bustransfer. Damit der Ausflug nicht ins Wasser fiel, übernahm die Stiftung die Kosten für den Eintritt.

Nass wurden die Schülerinnen und Schüler trotzdem, denn ob Island, Frankreich, Russland oder Österreich: 13 europäische Themenbereiche mit landestypischer Architektur, Gastronomie und Vegetation vermitteln Urlaubsflair. In Island lockt die Holzachterbahn „WODAN – Timburcoaster“ und im griechischen Themenbereich bereitete die Wasserachterbahn „Poseidon“ ein nasses Vergnügen. Nervenkitzel kam beim „Silver Star“ in Frankreich auf, mit 73 Metern eine der höchsten Achterbahnen Europas. Abkühlung wartete in Österreich bei einer Fahrt mit der „Tiroler Wildwasserbahn“ und im portugiesischen Themenbereich sorgte die rasante Wasserattraktion „Atlantica SuperSplash“ für spritzige Erfrischung.

06.05.2021 - Auf dem Rücken der Pferde

Auf dem Rücken der Pferde

Heilpädagogisches Reiten an der Helen-Keller-Schule

Die Helen-Keller-Schule ist eine Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und einer Abteilung mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. In Zusammenarbeit mit dem Rüsselsheimer Reitsportverein bietet die Schule für drei Klassen heilpädagogisches Reiten an.

Einmal in der Woche erkunden die Kinder die Reitanlage, lernen die Haltung und Lebensweise des Pferdes kennen und satteln und putzen die Pferde. Die Reitstunden sind so gestaltet, dass individuell auf die einzelnen Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden kann. Finanziert wird dieses Angebot über den Förderverein der Schule und durch Eigenbeteiligung der Eltern (160 Euro im Halbjahr).

Mit Unterstützung der Stiftung konnte die Schule jetzt sicherstellen, dass auch mehr als 20 Schülerinnen und Schüler aus sozial schwächeren Familien an dem heilpädagogischen Reiten teilnehmen können. Für diese Kinder ist ein Eigenanteil von lediglich 10 Euro vorgesehen.

Die Grundlage des heilpädagogischen Reitens bildet die ganzheitliche Förderung des Menschen. Es geht um die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit: Körper (sensomotorisch), Geist (kognitiv) und Seele (emotional). Das heilpädagogische Reiten fördert nachweislich das Körperbewusstsein, die Selbstwahrnehmung, die Koordination und das Gleichgewicht. Es baut unter anderem Ängste ab, baut Vertrauen und Selbstvertrauen auf und festigt diese, es stärkt das Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen und fördert das Gedächtnis und die Konzentration.

05.05.2021 - Fensterweihnacht in Büttelborn

Fensterweihnacht in Büttelborn

Weihnachtsfreude für viele

Liebevoll geschmückte Fenster waren in der Vorweihnachtszeit 2020 in der Willy-Brandt-Straße in Büttelborn zu bestaunen. Was als spontane Aktion für den nachbarschaftlichen Zusammenhalt während Corona begann, entwickelte ein Eigenleben. Denn über das Internet verbreitete sich die Idee des Fenster-Adventskalenders. Und viele machten mit: Sie schmückten ein Fenster ihres Hauses mit selbst gebastelten Weihnachtsmotiven und erhielten eine Zahl von 1 bis 24 des Adventskalenders. Und so ging beim „Fenster-Adventskalenders“ jeden Abend in einem anderen Haus ein Licht an. Im Rahmen des adventlichen Fensterzaubers entstand auch die Idee, etwas Gutes zu tun. Spontan wurde ein Spendenkonto zugunsten der Stiftung „Hoffnung für Kinder“ eingerichtet.

Knapp 1000 Euro gingen auf dem Spendenkonto ein. Und die Bewohnerinnen und Bewohner der Willy-Brandt-Straße rundeten den Betrag noch auf. Selbst die Kinder unterstützten die Aktion und steuerten etwas von ihrem Taschengeld bei, weshalb am Ende stolze 1111 zusammenkamen.

04.05.2021 - Ein Monoski für Leon

Ein Monoski für Leon

Begeistert den Berg hinunter

Das Leben von Leon aus Eppertshausen änderte sich im Sommer 2018 von einem Moment auf den anderen schlagartig. Aufgrund eines Rückenmarkinfarkts ist der bis dahin vollkommen gesunde Junge ab dem Bauchnabel abwärts querschnittgelähmt.

Seitdem braucht Leon einen Rollstuhl, auch wenn die Reha der gelähmten Beine Fortschritte bringt. Schnell hat er sich jedoch an seine neuen Lebensumstände gewöhnt und meistert sein Leben im Rollstuhl sehr positiv.

Eine Leidenschaft hat Leon schon immer: Seit seinem vierten Lebensjahr fährt er begeistert Ski. Schon im Krankenhaus hat er sich über die Möglichkeiten informiert, wie er in seiner Situation weiterhin im Alpinsport aktiv sein kann. Entdeckt hat er das Monoskifahren. Und das hat er so schnell so gut gelernt, dass er mittlerweile sogar zum Nachwuchsteam des Paraskiteams des Deutschen Behindertensportverbandes gehört.

Einen Monoski zu kaufen ist eine teure Angelegenheit. Dieser kostet bis zu 10.000 Euro. Da die Familie hohe Kosten für den barrierefreien Umbau leisten und auch noch zusätzliche alternative Behandlungen selbst zahlen muss, ist eine solche Anschaffung alleine nicht zu stemmen.

Neuigkeiten von Leon Anfang 2021

Leon ist mittlerweile festes Mitglied im deutschen Nachwuchskader. In Malbun, Lichtenstein, bestritt er seinen zweiten Europacup. Mit der Ausnahmegenehmigung für Leistungssport konnte er zum Glück auch in Corona-Zeiten mit dem Deutschen Paraski-Verband auf Tour gehen. Dank Homeschooling für Alle verpasst er noch nicht einmal etwas in der Schule.

03.05.2021 - Eine Spende für Jeremy

Süße Träume - eine Spende für Jeremy

Bewegungsbett soll guten und gesunden Schlaf fördern

„Endlich kommt Jeremy zur Ruhe; endlich kann er sich erholen und findet seinen Schlaf“, freut sich die Mama über die von der Stiftung neu geschaffene Schlafsituation ihres kleinen Sohnes.

Jeremy aus Riedstadt ist vor fünf Jahren mit nur 935 Gramm Geburtsgewicht auf die Welt gekommen und hatte von Anfang an aufgrund nicht ausgereifter Lungen ein Atemnotsyndrom, eine Funktionsstörung der Lungen. Aus diesem Grund hat der Junge noch heute große Probleme, zur Ruhe zu kommen und Schlaf zu finden. Um diesen für alle doch auf Dauer belastenden Zustand zu ändern, benötigte Jeremy eine schlaffördernde Matratze, um seine Schlafsituation und somit sein Leben qualitativ zu verbessern. Die Familie hatte darauf in eine solche Spezial-Matratze einige Wochen testen können und stellte bereits nach zwei Wochen eine deutliche Besserung fest. Er wurde wesentlich ruhiger, seine Einschlafphasen wurden kürzer und die Durchschlafphasen länger.

Diese lebenseinschränkende Lage bewegte auch die Stiftung sehr. Und somit beschloss man, den Jungen zu unterstützen. Jeremy bekam ein Bewegungsbett mit einer Schlummerstern-Matratze geschenkt - und somit auch einen besseren Schlaf. Der kleine Junge fand das so toll, dass er der Stiftung zum Dank ein Bettchen gebastelt hat – ein Ausdruck seines persönlichen Glücks.

02.05.2021 - Die erste Spende

Die erste Spende

Der bewundernswerte Lebensweg von Mirko Korder

Die erste Spende der Stiftung vor 25 Jahren erreichte Mirco Korder aus Mörfelden-Walldorf. Der Junge, der sich beim Spielen auf einem Güterwagen schwer verletze, weil er in der Nähe des unter Hochspannung stehenden Fahrdrahtes kam, konnte sich dank der Spende besser auf seine berufliche Zukunft vorbereiten. Er hat die Mittlere Reife abgeschlossen, eine Lehre als Industriekaufmann absolviert und ist heute hauptberuflich für Management und Sponsoring bei den Rhine River Rhinos, einer Erstliga-Rollstuhlbasketballmannschaft aus Wiesbaden, zuständig.

Tausende Volt sprangen auf seinen rechten Arm über und suchten sich den Weg durch den Körper nach unten. „Es ist ein Wunder, dass ich überlebt habe“, sagt Mirko Korder. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen geflogen. Es folgte eine über viele Stunden andauernde Operation mit wechselnden Ärzteteams. 80 Prozent der Haut waren verbrannt. Der rechte Oberarm, der rechte Oberschenkel und der linke Unterschenkel mussten amputiert werden. Eltern hatte Mirko zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. „Mein Vater ist gestorben, als ich 6 Jahre alt, meine Mutter als ich 13 Jahre alt wurde“, so Mirko. Das Sorgerecht hatte seine damals 18-jährige Schwester übernommen. „Meiner Schwester haben die Ärzte gesagt, dass ich eine zweiprozentige Überlebenschance hätte."

Das Jahr im Krankenhaus und danach die Zeit im Heim war für den jugendlichen Mirko alles andere als leicht. So wie viele andere Themen auch, die ihm das Erwachsenwerden und den Aufbau eines glücklichen, zufriedenen und selbstbestimmten Lebens mit einem derartigen Background erschwerten. „Ich konnte mir damals nicht vorstellen, jemals wieder glücklich zu sein“, berichtet er. Mirko gibt trotzdem nicht auf und kämpft sich zurück ins Leben und kann heute sagen: „Ich bin glücklich“. Und das, obwohl bei ihm vor ein paar Jahren auch noch Krebs diagnostiziert wurde.

Durch die Schicksalsschläge in seinem Lebenslauf hat Mirko Korder einen anderen Bezug zum Leben gewonnen. „Es ist ein verschwendeter Tag, wenn du die ganze Zeit nur an morgen denkst“, so seine Einstellung. Aus ihm spricht Überzeugung, denn er musste erleben, wie negative Gedanken das Leben kaputtmachen können. Dabei ist er sich sicher: „Auch die schwersten Schicksalsschläge sind immer auch für irgendetwas gut - und sei es nur, dass man an ihnen wächst, sich charakterlich bildet und gestärkt aus einer Krise hervorgeht.“

Die Spende der Stiftung vor 25 Jahren war für Mirko ein bedeutender Schritt. Er erinnert sich: „Ein Laptop war damals wirklich etwas außergewöhnliches. Schreiben mit der linken Hand war für mich als Rechtshänder eine echte Herausforderung – und die Schrift dementsprechend sehr unleserlich. Dank des Laptops konnte ich wieder so schreiben, dass andere es auch lesen konnten. Und ich habe im Vergleich zu anderen in meinem Alter auch früh angefangen, mit Software Programme zu arbeiten, sodass ich in diesem Bereich damals auf jeden Fall einen Wissens- und Erfahrungs-Vorsprung hatte. Das hat mir sehr geholfen, schulische und berufliche Erfolge zu erreichen.“

Lebensmut, Kraft, Stärke und Wille sind für das Weitermachen unabdingbar – das zeigt der bewundernswerte Weg von Mirko.  „Auch wenn es am Anfang sehr schwerfällt und man vor Verzweiflung oft kein Land sieht, mit dem ‚Warum‘ hadert…“, wie er sagt. „Aber wenn man kämpft, nicht aufgibt, dann ändert sich das mit der Zeit. Durch Schicksalsschläge weiß man das Leben insgesamt mehr zu schätzen und lernt, was einem wirklich wichtig ist.“ Und noch etwas darf man seiner Meinung nach nicht vergessen: „Wie wichtig Mitmenschen, die Gesellschaft, für das persönliche Glück sind, beziehungsweise sein können

01.05.2021 - Wie alles begann

25 Jahre "Hoffnung für Kinder"

Wie alles begann

Die Groß-Gerauer Volksbank, eines der Vorgängerinstitute der heutigen Volksbank Darmstadt – Südhessen, feierte 1996 ihr 125-jähriges Bestehen. Anstatt Geld für große Feierlichkeiten auszugeben, wollte man zum Jubiläum etwas Nachhaltiges schaffen: Eine Stiftung, die Kindern in Not schnell und unbürokratisch helfen sollte, wurde gegründet und sogleich mit einem sechsstelligen Stiftungskapital versehen. Damit war der Grundstein gelegt für ein bisschen mehr Glück, Gesundheit, Unterstützung, Erleichterung, Freude, Hoffnung, Spaß, Lachen und so vieles mehr im Leben von Kindern.

Schnell wurde klar, dass es oft die kleinen Dinge sind, die keiner großen finanziellen Aufwendung bedürfen, um Kinder ein bisschen glücklicher zu machen. Die Unterstützung erfolgt über Institutionen wie den Kinderschutzbund, Förderschulen, Kitas, das Diakonisches Werk oder die Caritas.

Über die Jahre ist hier ein gut funktionierendes Netzwerk entstanden. So weiß man ganz genau, dass die Hilfe genau da ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Neben Maßnahmen, die benachteiligten oder kranken Kindern Perspektiven bieten, finanziert die Stiftung auch therapeutische und medizinische Gerätschaften für Krankenhäuser und Hospize.

„Hoffnung für Kinder“ kann auf rund 1.100 Spendenprojekte in den vergangenen 25 Jahren zurückblicken, nahezu 1,7 Millionen Euro wurden dafür aufgewendet. Möglich war das dank der über 1,9 Millionen Euro an Spenden. Alle Spenden und Erträge kommen dabei selbstverständlich ohne Abzüge den Kindern zugute.

Viele Einzelschicksale hat man bei „Hoffnung für Kinder“ im Blick. Hier ist es oft ein Teilbetrag, der für das große Ganze fehlt. Das genossenschaftliche Prinzip „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ kommt gerade hier zum Tragen. Teilnahme an Klassenfahrten, Mittagessen in der Schule und auch medizinische und therapeutische Hilfsmittel sind in diesen Einzelfällen oft Gründe, die Stiftung „Hoffnung für Kinder“ um Hilfe zu bitten.

Das Strahlen in den Augen und das ausgelassene Lachen der Kinder - das ist es, wofür sich alle Beteiligten gerne engagieren. Bei „Hoffnung für Kinder" schaut man zuversichtlich nach vorne, um auch in den kommenden 25 Jahren Kinder ein bisschen glücklicher machen zu können.