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Pressemitteilung

Volksbank Darmstadt Mainz beteiligt Mitglieder am Erfolg – fünf Prozent Dividende

Darmstadt, 29. April 2026

Als am Dienstagabend in der Mainzer Rheingoldhalle der letzte Applaus verklang, war eines für alle spürbar: 2025 war ein gutes Jahr für die Volksbank Darmstadt Mainz. Vor allem aber für ihre Mitglieder. Mehr als zehn Millionen Euro fließen aus dem Erfolg des Geschäftsjahres 2025 zurück an rund 210.000 Miteigentümer – in Form einer Dividende von fünf Prozent je Geschäftsanteil. 

Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet

Die Vertreterversammlung fasste den Beschluss zur Dividende mit einstimmig. Die 240 anwesenden Vertreterinnen und Vertreter würdigten damit nicht nur die sehr positive Geschäftsentwicklung, sondern auch die verantwortungsvolle und vorausschauende Unternehmensführung. Gleichzeitig entlasteten sie Vorstand sowie Aufsichtsrat ebenso einstimmig und bestätigten damit das Vertrauen in das Führungsteam um die beiden Vorstandssprecher Uwe Abel und Matthias Martiné.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Hammer hob in seiner Ansprache das genossenschaftliche Prinzip besonders hervor: „Unsere Mitglieder profitieren direkt vom wirtschaftlichen Erfolg ihrer Bank. Grundlage dafür ist das über viele Jahre gewachsene Vertrauen von Kunden und Mitgliedern, das den Wachstumskurs erst möglich machte.“

Collage aus verschiedenen Bildern der Vertreterversammlung 2026
Vertreterversammlung 2026

Geopolitische Herausforderungen prägen das Geschäftsjahr

Dabei war das abgelaufene Geschäftsjahr alles andere als einfach. Geopolitische Spannungen und eine verhaltene konjunkturelle Entwicklung bestimmten das Umfeld. Die Kapitalmärkte erwiesen sich insgesamt als robust, waren jedoch von erhöhter Volatilität begleitet. Uwe Abel ordnete die Entwicklungen vor dem Hintergrund eines zunehmend unruhigen weltwirtschaftlichen Umfelds ein. „Internationale Konflikte in Europa und im Nahen Osten, wirtschaftliche Umbrüche sowie eine teils eigenwillige und schwer kalkulierbare Wirtschaftspolitik der USA unter Präsident Trump führten zu anhaltender Unsicherheit, die auch auf die hiesige Region ausstrahlt“, so Abel.

Was das für die betriebswirtschaftliche Entwicklung der Volksbank Darmstadt Mainz bedeutete, erläuterte Matthias Martiné den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern. „Trotz weltpolitischer Turbulenzen und schwacher Wirtschaftsdynamik in Deutschland konnten wir gemeinsam mit unseren Kunden ein relativ stabiles und erfolgreiches Umfeld gestalten“, so Martiné. Die gute Geschäftsentwicklung der Bank versetzt die Volksbank Darmstadt Mainz langfristig in die Lage, eine verlässliche Kreditversorgung für Mitglieder und Kunden sicherzustellen. Zugleich festigt Sie mit der Stärkung Ihrer Eigenkapitalstruktur ihre Krisenfestigkeit. Für das laufende Jahr erwartet Martiné weiteres Wachstum bei Krediten, Einlagen und Wertpapieren.

 

Stiftung Hoffnung für Kinder feiert 30-jähriges Jubiläum

Als wirtschaftlich stabile Genossenschaft gibt die Bank ihren Erfolg nicht nur an Mitglieder weiter, sondern investiert gezielt in das Gemeinwohl. Im abgelaufenen Geschäftsjahr flossen rund 1,3 Millionen Euro an etwa 2.000 Vereine und soziale Einrichtungen.

Besonders sichtbar wird dieses Engagement in der Stiftung Hoffnung für Kinder, die seit nunmehr 30 Jahren besteht. Sie steht beispielhaft für das Selbstverständnis der Volksbank, wirtschaftliche Stärke verantwortungsvoll einzusetzen. Seit ihrer Gründung wurden 1.260 Projekte mit mehr als 2,2 Millionen Euro gefördert. Das Jubiläum wird bewusst gemeinsam mit den Kindern gefeiert. Theateraufführungen für rund 600 Schülerinnen und Schüler aus Förderschulen im Geschäftsgebiet zeigen, wie unmittelbar Förderung wirken kann.

Neuer Aufsichtsrat vereint Kontinuität und personelle Erneuerung

Turnusgemäß stellte sich der Aufsichtsrat der Volksbank Darmstadt Mainz neu auf. Der Ingelheimer Zimmerermeister Felix Harth wurde für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Aus Altersgründen schieden Willi Enders, Dr. Matthias Maurer und Ingo Steitz aus dem Gremium aus. Dr. Henrik Jacoby, Dr. Robert Reining und Markus Thurn legten ihr Mandat aus persönlichen Gründen nieder. Der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Hammer sowie die beiden Vorstandssprecher Uwe Abel und Matthias Martiné dankten allen ausscheidenden Aufsichtsräten für ihr langjähriges Engagement.

Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Stefan Braunewell, (Braunewell Wein & Sekt GmbH, Essenheim), Prof. Dr. Ingeborg Haas (Rechtsanwältin und Professorin für Handels- und Gesellschaftsrecht aus Ingelheim) sowie Edmund Schmitz (Geschäftsführer der Mainzer G.L. Kayser GmbH & Co. KG). Infolge der Veränderungen verkleinert sich der Aufsichtsrat wie geplant auf 21 Mitglieder, wovon sieben Vertreterinnen und Vertreter von der Arbeitnehmerseite gestellt werden.

Gruppenbild
Die beiden Vorstandssprecher sowie der Aufsichtsratsvorsitzende, sein Stellvertreter und die neu und wiedergewählten Aufsichtsratsmitglieder

Die Volksbank Darmstadt Mainz ist mit einer Bilanzsumme von 15,5 Mrd. Euro aktuell die drittgrößte Volksbank in Deutschland. Die Bank betreut für ihre rund 450.000 Kunden ein Kredit- und Anlagevolumen von 34,2 Mrd. Euro und beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiter. Sie ist an 136 Standorten in der Region vertreten.